Lohnt sich Kfw40 plus eigentlich wirklich?

In letzter Zeit höre ich immer wieder diesen und ähnlich lautende Sätze.

Die Frage ist wie man das Wort „lohnen“ definiert. Der eine meint es in dem Sinne, ob sich die Mehrinvestition, bzgl. besserer Baukonstruktion und mehr Technik, in den den kommenden Jahren rentiert und der andere, ob es wirklich das an Energieersparnis und Mehrwert bringt, wie man es immer gesagt bekommt. Es geht dabei nicht um die KfW an sich mit ihren nicht sonderlich günstigen Zinskonditionen, sondern um die damit verbundene bessere Bauweise!

Ich glaube der 1. und wichtigste Entscheidungsgrund sollte immer das Bewusstsein sein damit etwas für die Umwelt und für die Nachfolgegeneration zu tun. Schließlich „baut“ man damit nicht mehr auf Gas oder Öl, sondern nutzt die Kraft, die unsere Erde erst lebensmöglich gemacht hat, die Kraft der Sonne.

Dann erst folgt der 2. Grund etwas für die eigenen Haushaltskasse zu tun, langfristig gesehen, denn:

Kfw40plus bedeutet, für immer, kaum bis gar keine Heizkosten und eine Bauweise, zumindest bei Viebrockhaus, die auf Jahrzehnte gesehen, kaum bis gar keine Folgekosten an der Baukonstruktion verursacht. Wer es richtig macht baut sich damit ein Haus für 100 Jahre und mehr. Die Ersparnis aus keine Folge- und keine Energiekosten können in den nächsten 20 Jahren, mehr als 40.000 Euro sein. Sollte man sich dann entscheiden sein Haus zu verkaufen ist der Wiederverkaufswert natürlich wesentlich höher, als bei einem weniger effizienten Haus. Auch hier sind locker 40000 und mehr an Mehrgewinn möglich.

So gesehen hat das Kfw40-plus- Haus, von Anfang an, schon 80000 an Mehrwert gegenüber einem vergleichbarem Haus das weniger effizient und gut gebaut ist.

Selbstverständlich muss man sich die Mehrinvestition auch leisten können. Doch wer es kann, sollte nicht zögern dieses auch zu tun. Ich kenne dann keinen wirklich vernünftigen Grund der dagegen spricht. Mit Vernunft meine ich, wie gesagt, in erster Linie das richtige Umweltbewusstsein und der Gedanke, was man seinen Kindern in vielleicht 30 Jahren hinterlassen will.

Ich weiß, Zweifler gibt es genug und immer wieder, deshalb möchte ich diesen gerne einen Spruch von Henry Ford nahelegen. Er sagte damals, als er das Ford T auf den Markt brachte: “ Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt : schnellere Pferde.“ Die Vordenker sind es, die uns, langfristig gesehen, ein komfortableres Leben ermöglichen. Nicht Kurzfristig kann das Ziel von Innovation und Fortschritt sein, sondern eben Langfristigkeit. Wer in Kfw40 plus- Bauweise und wie Viebrockhaus baut, „baut“ auf Langfristigkeit.

PS: Die KfW fördert die Kfw40 plus- Bauweise bekanntlich mit einem Darlehen von 100000 Euro, von dem man 85000 zurück zahlen muss, was anhand des momentanen Zinsniveaus praktisch einem zinslosen Darlehen gleich kommt.

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Häuser der Zukunft

Zu jeder Zeit gab es Beiträge zum Hausbau der Zukunft. Sicherlich ging es dabei auch immer wieder um energetisch besseres Bauen. Noch nie zuvor waren wir aber diesem Ziel so nahe wie jetzt, wenn man die gesamte Baubranche betrachtet und nicht nur einige Ausreisser. Noch nie zuvor war dieses Ziel allgemein auch so leicht finanzierbar wie jetzt. Alles arbeitet daraufhin. Im Zuge des wachsenden Marktes, was Elektromobilität betrifft, zieht die Baubranche gleich mit und nutzt den Forstschritt in der Solar-und Batterieerstellung. Baukonstruktiv ist man da teilweise da schon sehr weit und auch technisch wird zurzeit alles geboten was machbar und sinnvoll ist.
Ich persönliche sehe uns in Deutschland in dieser Hinsicht kurz vorm Ziel. Wenn dieses erreicht ist, wird es neue Ziele geben. Ein Ziel könnte heißen: „Verdichtetes Bauen“ (weil Bauland für Einfamilienhäuser rar und in der Masse unbezahlbar wird). Ein anderes könnte heißen: „Modulbau“ (weil man dadurch Kosten und Zeit sparen kann). Ein weiteres könnte heißen. „Nachträglich veränderbare Grundrisse“ (weil man dadurch den Bedürfnissen einer wachsenden Familie gerecht werden kann). Ein letztes könnte aber auch heißen: „Ökologisches Bauen“ (weil man dadurch der Natur das wiedergeben kann, was man ihr an Raum und Substanz genommen hat)
Es wird auf jeden Fall spannend zu sehen sein, was sich im Zuge der Zielerreichung zum Thema Energieeinsparung, so alles an neuen Zielen, besonders in der Baubranche, ergeben wird. Und es wird interessant sein, wer auch hier die Nase vorn haben wird 😉

KFW40 plus bei Viebrockhaus

Als Viebrockhaus-Mitarbeiter kann ich  natürlich nicht-nicht berichten über unsere neue Ausrichtung. Seit dem 1.1.2018 gibt es bei Viebrockhaus ausschließlich Häuser gemäß den Förder-Richtlinien von KWF40 plus. Damit erfüllt Viebrockhaus schon jetzt die EU-Vorgaben von 2021. Dann sollen alle privaten Neubauten entweder keine oder möglichst nur geringe Energiekosten verursachen. Was bringt das den Bauherren von heute? Viel, denn sie können schon jetzt in einem Haus wohnen das keine oder nur geringe Energiekosten aufweist. Sie sparen dadurch monatlich viel Geld und können das Ersparte dann wesentlich besser und sinnvoller in ein moderneres Haus, mit einem wesentlich höheren Wiederverkaufswert investieren. Zudem erhalten Sie bei dieser Bauweise Zuschüsse der KFW, der BAFA und durch steuerliches Absetzen vom Finanzamt, in Höhe von ges. rund 20.000 Euro. Wer heute schon an morgen denkt und das Beste vom Besten nach derzeitigem Standard möchte, kann eigentlich nur ein KFW40 plus-Haus bauen. Qualitativ hochwertiger geht es baukonstruktiv gar nicht mehr und technisch ist man am derzeitigen Optimum angekommen (wenn es auch wirtschaftlich sein soll).

Die Zukunft beginnt damit praktisch schon jetzt. Und wir sind schon da.

Baunebenkosten

Das Thema Baunebenkosten ist finanziell gesehen eines der 3 wichtigsten, wenn man an die Hausplanung geht. Es gibt immer 3 große Kostenblöcke. Das ist zum einen das Grundstück mit seinen Erwerbskosten, dann das Haus und als Drittes die Baunebenkosten. Leider findet man zu diesem Thema im Internet wenige Informationen und wenn dann auch sehr ungenügende. Im Verkaufsgespräch berichten mir Kunden immer wieder, dass sie woanders darüber nicht vollends und umfassend aufgeklärt wurden. Zumeist ist die genannte Summe dann auch viel zu niedrig angesetzt.
Sicher, es ist schwer ein Grundstück vom Schreibtisch aus ungesehen einzuschätzen, wenn es z. B. um die Tiefbauarbeiten geht. Dennoch ist es möglich keine Kosten zu vergessen, egal wie hoch sie nachher auch ausfallen. Wer hier nicht alles mit einbezieht will es entweder nicht oder besitzt nicht ausreichend Kenntnis darüber.

Doch was gehört zu den Baunebenkosten? Ich liste einmal die einzelnen Posten dazu auf, bei einem Beispielhaus von ca. 100qm Grundfläche und ohne Keller.

  1. Hausanschlüsse (Gas, Wasser, Abwasser, Strom und Medien)
  2. Vermesserkosten
  3. Genehmigungsgebühren
  4. Tiefbauarbeiten (Bodenarbeiten)
  5. Aussenanlagen (Terrasse, Garage,Carport, Zuwegung, Geländeabfangungen, Zäune, Garten)
  6. Sonstige Kosten (Bauüberwachung etc.)

Insgesamt kann man für die vorgenannten Positionen (im Schnitt) mind. 70.000 Euro ansetzen.

Wer Ihnen weniger verspricht geht fahrlässig und auf Ihre Kosten vor. In Hanglagen und mit Keller werden die vorgenannten Kosten sogar noch um einiges höher ausfallen. Idealweise sollte man vor einem Hausvertragsabschluss die Baunebenkosten und vor allem die Tiefbauarbeiten kostenmäßig so ermitteln, dass es keine größeren Überraschungen mehr geben kann. Seriöse Bauunternehmen und Hausbaupartner bieten dieses auch, also Option, vor einem Vertragsabschluss an. Ein Bodengutachten sollte dann inklusive sein.
Fragen Sie nach!

Für Fragen dazu stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung!