Zweischalig oder Einschalig

Wer ein massiv gebautes Haus möchte, also Stein auf Stein, der hat 2 bewährte Alternativen. Das eine ist das einschalige Mauerwerk (z.B. aus Hochlochziegeln) oder das zweischalige (z.B. aus Vormauerung, Luftschicht, Dämmung und Hintermauerung). Der größte Unterschied liegt im Erstellungspreis. Das zweischalige Mauerwerk ist halt aufwändiger und somit kostenintensiver. Doch was ist besser ? Lohnt sich das zweischalige Mauerwerk dennoch ? Die Antworten darauf sind einfach. Besser ist es, denn Risse im Aussenputz wird es nicht oder kaum geben. Entweder man man nimmt bei der Vormauerung einen Verblendziegel und hat auf Jahrhunderte Ruhe oder man verputzt die Vormauerung, die dann z.B. aus einem Gasbeton bestehen könnte. Durch die Kerndämmung und den geringeren Temperaturunterschieden in der Außenschale, arbeitet das äußere Mauerwerk nicht so extrem wie bei der einschaligen Bauweise. Ein weiterer Vorteil ist natürlich die Energieeinsparung. Beim zweischaligen Mauerwerk ist diese höher. Der dritte Vorteil liegt in der Behaglichkeit. Beim zweischaligen Mauerwerk ist die Oberflächentemperatur der Aussenwand-Innenfläche höher als beim einschaligen Wandaufbau. Das bedeutet weniger Zugempfinden, weniger Wärmeentzug des Körpers. Man braucht in einem Haus mit zweischaligen Mauerwerk nicht ganz so hohe Innnentemperaturen um sich wohl zu fühlen, wie bei einem mit einschaliger Außenwand (was u.a. Heizkosten spart). Der vierte Vorteil ist der Schallschutz. Ein zweischaliger Wandaufbau bietet davon mehr als ein einschaliger. Gerade in Lärmschutzbereichen ist eine zweischalige Bauweise deshalb ein Muss. Zu guter letzt kommt die relative Unempfindlichkeit gegenüber Wasser und Nässe im Allgemeinen. Holz verzeiht Wasser in der Regel nicht.
Wie man es auch wendet, wer mit seiner Fassade glücklich werden will und wenig bis gar keine Nachteile, der sollte auf einem zweischaligen Wandaufbau nicht verzichten. Hier gibt es noch weitere Informationen dazu.

Auch ein sehr guter Link zu dem Thema:
12 gute Gründe für Backstein

Massivbauweise, Fertighaus und…oder anderes?

Auch hierzu werde ich des öfteren gefragt. So pauschal ist das nicht zu beantworten. Zudem erwartet jeder von mir, dass ich pro massiv und contra Fertigbauweise spreche. Ich habe selber schon ein paar Jahre in einem Haus in Holzrahmenbauweise gelebt und kann nichts Schlechtes darüber sagen. Allerdings hatte es Deckenhöhen bis in die Dachspitze und zudem ein Grasdach, was beides wiederrum zu einem besseren Raumklima, speziell durch das Dach durch die Temperaturabdämpfung, führt. Preislich €žtun sich hochwertige massive Häuser und gute Fertighäuser kaum etwas. Hier und da gibt es Gutes, sehr Gutes und weniger Gutes. Den größten Unterschied stellt man fest, wenn man ein gebrauchtes Haus verkaufen möchte. Für vergleichbare, massiv gebaute Häuser sind die Interessenten bereit mehr zu zahlen, so jedenfalls meine frühere Erfahrung als Immobilienkaufmann bei der LBS. Es fühlt sich scheinbar werthaltiger an. Ein anderer Unterschied ist das Raumklima und die Fassade. Das Raumklima ist bei der Massivbauweise aus meiner Architektensicht ausgeglichener, weil die Wände halt Wärme speichern, aufnehmen und wieder abgeben können, wie auch einen gewissen Anteil an Raumfeuchte. Bei der Fassade liegt der Unterschiede beim Außenputz beim Fertighaus und das Verblendmauerwerk beim massiven Haus. Verblendmauerwerk ist pflegeleichter, braucht nie gestrichen zu werden und behält immer das gleiche Aussehen. An einem Verblendmauerwerk kann eigentlich nichts abplatzen und auch Verunreinigungen sind sehr viel schwerer zu sehen. Ein weiterer Nachteil des Fertighauses kann entstehen, wenn Wasser „im Spiel“ ist. Wasserschäden „verzeiht“ ein Haus aus Holz nur schwer. Auch im Brandfall bleibt davon auch wenig übrig. Was den Schallschutz betrifft, so hat die Massivbauweise deutliche Vorteile. Ist ja auch logisch, weil alles massiver, besonders die Decken.
Alles in allem liegt ein Fertighaus immer hinter einem Massivhaus, u.a auch in der Lebensdauer (siehe auch: ratgeber_bauen).
Und was ist mit der Massivbauweise ?
Von massiv gebauten Häusern mit Wärme-Dämm-Verbund-Bauweise rate ich ab. (siehe auch: Wärmedämmverbundsystem ) Ob der Putz darauf 10 Jahre oder mehr hält garantieren die wenigsten. Fällt einmal ein Fahrrad um und mit dem Lenker dagegen, ist ein Loch in der Fassade durchaus möglich. Ich selber habe noch nie eine solche Fassade nach Jahren in 1a Verfassung gesehen. Bei einer Renovierung der Wärmeämmverbundfassade fallen zudem sehr hohe Entsorgungskosten an. Wenn jemand eine Putzfassade aber so sehr mag, ist es wesentlich ratsamer, bei einem zweischaligem Aussenmauerwerk zu bleiben und die äußere Fassade mit einer zusätzliche massiven und verputzen Aussenschale zu versehen, z.B, aus Gasbeton. Eine massiver einschaliger Wandaufbau ist auch nicht zu empfehlen (siehe Beitrag zweischalige oder einschalige Wände  ).
Fazit: Fertighaus oder Massivhaus ? Man sollte sich viel Zeit nehmen um das Für und Wider abzuwägen.

Hier noch ein Bilderlink zum Thema „Mängel beim Wärmedämmverbundsystem

Wie funktioniert die NIBE Wärmepumpe

Viebrockhaus setzt seit vielen Jahren auf Wärmepumpen. Mittlerweile gehen auch viele andere Bauunternehmen auf die Beheizung mit einer Wärmepumpe über. Dieses ist kein Wunder, denn in Hinsicht auf die neue und neuen Energiesparverordnung/en bleibt ihnen auch nichts anderes übrig. Der Erfahrungsvorsprung liegt da allerdings deutlich bei Viebrockhaus. Wie eine solche Wärmepumpe funktioniert bekommen Sie auf folgendem Link gut erklärt. Viebrockhaus hat mit dem Unternehmen NIBE die Wärmepumpeneffektivität noch gesteigert. Die F755G bekommen man nur in Verbindung mit einem Viebrockhaus.  Hier der Link zur NIBE Wärmepumpe.

Energie fürs Haus

Es wird immer wieder neu darüber diskutiert was die beste Heizungsart für das Haus heute und für die Zukunft sein könnte. Die einen schwören vielleicht auf Gas, die anderen auf Pellets und wieder andere auf Wärmepumpen. Rein logisch betrachtet müsste die Heizungsart die Beste sein, bei der auf Dauer Ihre Energieart gesichert ist. Gas fällt da schon einmal heraus, ist es doch endlich, ebenso wie Öl, von dem man als Heizungsenergie schon gar nicht mehr spricht. Vor rund 10 Jahren war das noch anders, denn da war Öl noch im Gespräch. Hört man Dr. Franz Alt (www.sonnenseite.com) zu, so ist diese der festen Überzeugung, dass im Jahre 2050 Häuser weder mit Öl noch mit Gas beheizt werden. Sonne, Wind und Bio-Masse sind dann die Hauptenergiequellen. Gegen 2020 plant unser Staat auch, dass alle neuen Bauvorhaben Ihre Energie selbst erzeugen müssen. Wie sagt Dr. Franz Alt so schön:“ Die Sonne schickt uns keine Rechnung.“ Also warum sie nicht nutzen? Immer mehr Bauvorhaben werden mit Sonnenenergie versorgt. Ganze Stadtteile und Orte profitieren mittlerweile von genutzter Sonnenenergie. Die Anlagen werden stetig wirtschaftlicher. Was den Hausbau betrifft, so sind aus meiner Sicht Unternehmen rückständig, die sich nicht mit der Energie von morgen konstruktiv auseinandersetzen und auch jetzt noch auf Gas „bauen“. Öl und Gas wird nicht günstiger, wurde es langfristig noch nie, im Gegenteil. Öl und Gas kann der Bauherr auch nicht produzieren. Es wird bei diesen 2 immer eine Abhängigkeit von den Versorgern geben und die lassen sich diese gut bezahlen. Strom hingegen kann man selbst erzeugen, heute am besten durch unsere Sonne. Häuser, die heute noch mit Gasheizung gebaut werden, sind auf Dauer teurer und im Wiederverkauf geringerwertig anzusetzen. Wer will schon in 15, 20 Jahren ein Haus kaufen, bei dem noch auf Energie gesetzt wird, die „out“ und teuer ist? Denken Sie an Öl. Wer will heute noch eine Ölheizung? Nein, es macht Sinn und ist sinnvoll voraus zu denken. Das kostet jetzt vielleicht etwas mehr, aber bringt am Ende wesentlich mehr Gewinn als die erstmalige Ausgabe. Siehe auch: http://www.sonnenseite.com/de/energie/wohin-gehst-du-solarstrom.html oder auch http://www.sonnenseite.com/de/energie/der-eigenverbrauch-wird-bei-solaranlagen-immer-wichtiger.html