Energiesparhäuser

Wer heute baut, möchte doch sicher auch in 20 Jahren sagen können, dass er oder sie schon damals auf Zukunft gebaut hat, oder? Wer heute baut, möchte doch
in 20 Jahren sagen können, dass man damals clever geplant hat, oder? Wer in 20 Jahren sein Haus bewohnt möchte dann doch sagen können: „Wie gut, dass wir
schon damals auf die energiesparende Bauweise „gesetzt“ haben und uns heute deshalb sehr viel Ausgaben erspart bleiben“, oder?
Was „Vater Staat“ schon 2020 von uns Bauherren möchte, ist jetzt schon bekannt. Man möchte, dass wir möglichst kaum oder gar keine Energie mehr verbrauchen, bzw. diese selber erstellen. Wer heute schon in diesem Sinne baut und plant, kann später sehr viel Geld sparen und mehr erhalten, wenn man denn dann evtl. sein Haus wieder verkaufen möchte. Hier können Sie lesen, wie Sie heute schon bauen sollten und was schon in 5 Jahren von den Bauherren erwartet wird.

PS: Viebrockhaus baut(e) schon immer auf Zukunft…

Energie fürs Haus

Es wird immer wieder neu darüber diskutiert was die beste Heizungsart für das Haus heute und für die Zukunft sein könnte. Die einen schwören vielleicht auf Gas, die anderen auf Pellets und wieder andere auf Wärmepumpen. Rein logisch betrachtet müsste die Heizungsart die Beste sein, bei der auf Dauer Ihre Energieart gesichert ist. Gas fällt da schon einmal heraus, ist es doch endlich, ebenso wie Öl, von dem man als Heizungsenergie schon gar nicht mehr spricht. Vor rund 10 Jahren war das noch anders, denn da war Öl noch im Gespräch. Hört man Dr. Franz Alt (www.sonnenseite.com) zu, so ist diese der festen Überzeugung, dass im Jahre 2050 Häuser weder mit Öl noch mit Gas beheizt werden. Sonne, Wind und Bio-Masse sind dann die Hauptenergiequellen. Gegen 2020 plant unser Staat auch, dass alle neuen Bauvorhaben Ihre Energie selbst erzeugen müssen. Wie sagt Dr. Franz Alt so schön:“ Die Sonne schickt uns keine Rechnung.“ Also warum sie nicht nutzen? Immer mehr Bauvorhaben werden mit Sonnenenergie versorgt. Ganze Stadtteile und Orte profitieren mittlerweile von genutzter Sonnenenergie. Die Anlagen werden stetig wirtschaftlicher. Was den Hausbau betrifft, so sind aus meiner Sicht Unternehmen rückständig, die sich nicht mit der Energie von morgen konstruktiv auseinandersetzen und auch jetzt noch auf Gas „bauen“. Öl und Gas wird nicht günstiger, wurde es langfristig noch nie, im Gegenteil. Öl und Gas kann der Bauherr auch nicht produzieren. Es wird bei diesen 2 immer eine Abhängigkeit von den Versorgern geben und die lassen sich diese gut bezahlen. Strom hingegen kann man selbst erzeugen, heute am besten durch unsere Sonne. Häuser, die heute noch mit Gasheizung gebaut werden, sind auf Dauer teurer und im Wiederverkauf geringerwertig anzusetzen. Wer will schon in 15, 20 Jahren ein Haus kaufen, bei dem noch auf Energie gesetzt wird, die „out“ und teuer ist? Denken Sie an Öl. Wer will heute noch eine Ölheizung? Nein, es macht Sinn und ist sinnvoll voraus zu denken. Das kostet jetzt vielleicht etwas mehr, aber bringt am Ende wesentlich mehr Gewinn als die erstmalige Ausgabe. Siehe auch: http://www.sonnenseite.com/de/energie/wohin-gehst-du-solarstrom.html oder auch http://www.sonnenseite.com/de/energie/der-eigenverbrauch-wird-bei-solaranlagen-immer-wichtiger.html

 

KfW40 vs Energiesparhaus gemäß EnEV

… oder Moderne gegen Vergangenheit

Im Kundengespräch werde ich immer wieder gefragt was besser ist, ein Haus nach kfW40 oder nach EnEV-Standard (früher KfW70)  zu bauen. Andere Fachberater würden sagen, dass sich KfW40 Standard gar nicht lohnt und man die Mehrkosten gar nicht mehr hereinholt. Derartige Aussagen halte ich jedoch für nicht wahrheitsgemäß ! Um einmal deutlich zu machen wo die Unterschiede liegen hier einmal ein Vergleich:
EnEV-Haus:
– 30% weniger Primärenergiebedarf, als ein vergleichbarer Neubau
– Gas-Brennwertheizung (in ca. 10 Jahren wg. hoher Energiekosten wahrscheinlich out, so wie heute die Ölheizung/ Gasanschluss ans Haus notwendig – ca. 3000 Euro)
– einschalige Aussenwand ( oder Mauerwerk mit verputzter Aussendämmung ( keine Garantie, das der Putz auch nach 10 Jahren noch hält/anfällig gegen spitze Stöße – z.B. umfallendes Kinderfahrrad)
– 2fach-Verglasung ( verminderter Wärme- , Schall- und Einbruchschutz)
-Solaranlage zur Warmwasserbereitung ( hohe Kosten-wenig Nutzen, weil nur Brauchwassererwärmung)
– Im Vergleich zum KfW40-Haus niedrigere Erstellungskosten , da verminderter Anspruch an Bauausführung. (verringerter Wiederverkaufswert (ca.-20%) , da energetisch und bautechnisch nicht auf besserem Stand)
– keine kontrollierte Be- und Entlüftung (nicht optimales Raumklima, hoher zeitlicher Lüftungsaufwand, höherer Energieverlust durch manuelle Lüftung)
– Kein Sachverständiger für KfW-Darlehen erforderlich (da dafür Darlehen nicht möglich), der die Bauausführung  bestätigt
( fehlende Sicherheit für Bauherren)
– Technische Umrüstung später teuer
– Gaspreise abhängig von Weltwirtschaftslage (unsicher bei politischen Auseinandersetzungen)
– Heizungskosten ca. 800 Euro/Jahr höher als beim KfW40-Haus (Tendenz steigend)

KfW40-Haus:
– 60 % weniger Primärenergiebedarf
– Wärmepumpe (Antrieb=Strom, Wärmepumpentarif/Strom kann über Fotovoltaik selbst erzeugt werden/Möglichkeit unabhängig von Versorgern zu werden)
– zweischalige, massive Außenwand (hoher Wärme- und Schallschutz, langlebig, unempfindlich, pflegeleicht)
– 3fach-Verglasung (gesteigerter Wärme-, Schall- und Einbruchschutz)
– Höhere Erstellungskosten im Vergleich zum EnEv-Haus, dadurch aber bessere Bauausführung, hoher Wiederverkaufswert (ca. +20 %), energetisch und bautechnisch auf neuestem Stand
– Kontrollierte Be- und Entlüftung ( optimales Raumklima, optimale Lüftung, geringer Lüftungswärmeverlust, kein manuelles Lüften notwendig
– dadurch kein Zeitaufwand) – Sachverständiger erforderlich (Hohe Sicherheit für Bauherren, dass nach Baubeschreibung und energetisch gemäß KfW40- Anforderungen gebaut wurde)
– Technische Umrüstung nicht mehr notwendig, weil auf modernem Stand (maximal Aufrüstung mit Fotovoltaik, wenn zur Stromerzeugung gewünscht)
– Strompreise abhängig von Wirtschaft (Selbsterzeugung jedoch möglich und günstigerer Strompreis für Wärmepumpe erhältlich /Wärmepumpentarif)
– Heizkosten ca. 800 Euro/Jahr geringer als beim EnEV-Haus/Tendenz steigend  (entspricht ca. 20000 Euro Finanzierungsdarlehen/65 Euro im Monat)

Mein Fazit: Lieber heute modern bauen, etwas mehr bezahlen und später unter dem Strich mehr gespart, als ausgegeben zu haben. Lieber später lachen, weil man voraus gedacht hat, als sich im Nachhinein über eine verpasste Chance zu ärgern.