Die Zukunft wird eingeläutet

NEWS: Seit dem 21.9.2015 baut Viebrockhaus nur noch in KfW40 oder KfW40plus-Bauweise. Worum es sich dabei handelt kann man hier gut erfahren. Auf jeden Fall ist es noch energiesparender und auf die Laufzeit Ihrer Finanzierung gerechnet wirtschaftlich günstiger als herkömmliche Bauweisen wie früher KfW70 oder auch KfW 55.

Und noch ein Link

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KfW40 vs Energiesparhaus gemäß EnEV

… oder Moderne gegen Vergangenheit

Im Kundengespräch werde ich immer wieder gefragt was besser ist, ein Haus nach kfW40 oder nach EnEV-Standard (früher KfW70)  zu bauen. Andere Fachberater würden sagen, dass sich KfW40 Standard gar nicht lohnt und man die Mehrkosten gar nicht mehr hereinholt. Derartige Aussagen halte ich jedoch für nicht wahrheitsgemäß ! Um einmal deutlich zu machen wo die Unterschiede liegen hier einmal ein Vergleich:
EnEV-Haus:
– 30% weniger Primärenergiebedarf, als ein vergleichbarer Neubau
– Gas-Brennwertheizung (in ca. 10 Jahren wg. hoher Energiekosten wahrscheinlich out, so wie heute die Ölheizung/ Gasanschluss ans Haus notwendig – ca. 3000 Euro)
– einschalige Aussenwand ( oder Mauerwerk mit verputzter Aussendämmung ( keine Garantie, das der Putz auch nach 10 Jahren noch hält/anfällig gegen spitze Stöße – z.B. umfallendes Kinderfahrrad)
– 2fach-Verglasung ( verminderter Wärme- , Schall- und Einbruchschutz)
-Solaranlage zur Warmwasserbereitung ( hohe Kosten-wenig Nutzen, weil nur Brauchwassererwärmung)
– Im Vergleich zum KfW40-Haus niedrigere Erstellungskosten , da verminderter Anspruch an Bauausführung. (verringerter Wiederverkaufswert (ca.-20%) , da energetisch und bautechnisch nicht auf besserem Stand)
– keine kontrollierte Be- und Entlüftung (nicht optimales Raumklima, hoher zeitlicher Lüftungsaufwand, höherer Energieverlust durch manuelle Lüftung)
– Kein Sachverständiger für KfW-Darlehen erforderlich (da dafür Darlehen nicht möglich), der die Bauausführung  bestätigt
( fehlende Sicherheit für Bauherren)
– Technische Umrüstung später teuer
– Gaspreise abhängig von Weltwirtschaftslage (unsicher bei politischen Auseinandersetzungen)
– Heizungskosten ca. 800 Euro/Jahr höher als beim KfW40-Haus (Tendenz steigend)

KfW40-Haus:
– 60 % weniger Primärenergiebedarf
– Wärmepumpe (Antrieb=Strom, Wärmepumpentarif/Strom kann über Fotovoltaik selbst erzeugt werden/Möglichkeit unabhängig von Versorgern zu werden)
– zweischalige, massive Außenwand (hoher Wärme- und Schallschutz, langlebig, unempfindlich, pflegeleicht)
– 3fach-Verglasung (gesteigerter Wärme-, Schall- und Einbruchschutz)
– Höhere Erstellungskosten im Vergleich zum EnEv-Haus, dadurch aber bessere Bauausführung, hoher Wiederverkaufswert (ca. +20 %), energetisch und bautechnisch auf neuestem Stand
– Kontrollierte Be- und Entlüftung ( optimales Raumklima, optimale Lüftung, geringer Lüftungswärmeverlust, kein manuelles Lüften notwendig
– dadurch kein Zeitaufwand) – Sachverständiger erforderlich (Hohe Sicherheit für Bauherren, dass nach Baubeschreibung und energetisch gemäß KfW40- Anforderungen gebaut wurde)
– Technische Umrüstung nicht mehr notwendig, weil auf modernem Stand (maximal Aufrüstung mit Fotovoltaik, wenn zur Stromerzeugung gewünscht)
– Strompreise abhängig von Wirtschaft (Selbsterzeugung jedoch möglich und günstigerer Strompreis für Wärmepumpe erhältlich /Wärmepumpentarif)
– Heizkosten ca. 800 Euro/Jahr geringer als beim EnEV-Haus/Tendenz steigend  (entspricht ca. 20000 Euro Finanzierungsdarlehen/65 Euro im Monat)

Mein Fazit: Lieber heute modern bauen, etwas mehr bezahlen und später unter dem Strich mehr gespart, als ausgegeben zu haben. Lieber später lachen, weil man voraus gedacht hat, als sich im Nachhinein über eine verpasste Chance zu ärgern.